AKTIONEN

Auf dieser Seite werden zunächst Vorschläge zu Aktionen eingestellt.

In einem zweiten Schritt wird die Möglichkeit geschaffen, eigene Aktionen hier zu dokumentieren:
– Gespräche mit Politiker(inne)n
– Demos
– Kundgebungen
– Flyer-Aktionen
– und vieles mehr, was euch so einfällt

Dafür können nach der Freigabe dieser Funktion Texte, Fotos und Videoclips hochgeladen werden.
Die Freischaltung für die Onlinestellung geschieht über eine Administration.

ES REICHT!

Vorlagen für Plakate

ES REICHT!

7 Jahre Überwindung
des Männlichen und Väterlichen sind
MENSCHENRECHTSWIDRIG!

ES REICHT!

Wir lassen uns von der SPD
nicht weiter für dumm verkaufen!

(… veräppeln, … an der Nase rumführen, …)

ES REICHT!

Die SPD hat’s übertrieben.
WEG mit einer Partei, die für Kinder
nur Ideologie übrig hat!

ES REICHT!

Unser Ziel:
4,9% für die SPD!

(Da fehlen nur noch 10%….)

 

Und für SPD-Wähler:

ES REICHT!

Neue Basisdemokratie in der SPD!
Keine Ideologiesteuerung von oben!

Download von Vorlagen

Plakat 1

Gespräch mit SPD-Politikern

Für die Zeit bis zu den nächsten Wahlen wird Vätern empfohlen, den direkten Kontakt zu SPD-Politikern auf allen Ebenen zu suchen.

Die erste Frage könnte sein, ob sie den Satz aus dem Grundsatzprogramm ihrer Partei kennen:

„Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“

Außerdem wäre interessant zu hören, wie sie selbst für sich als Mann diesen Satz interpretieren. Aber Achtung, da steht nicht: „patriarchal“, da steht „männlich“!

Bisher haben männliche SPD-Wähler sich selbst nur als Arbeitnehmer gesehen und haben die Rolle „ihrer“ Partei danach bewertet, wie diese SPD sie als Arbeitnehmer wertschätzt und ihre Interessen verteidigt.

Sie haben aber ignoriert, dass diese SPD gut verdienende Arbeitnehmer nur will, um sie danach als Alimentierer der Besitzerinnen ihrer Kinder wieder auszunehmen.

Frauen haben alle Wahlmöglichkeiten:

Sie können ein Kind haben oder nicht

Sie können dieses Kind ohne Mann haben oder nicht

Selbst wenn sie schwanger sind und geboren haben, können sie das Kind in die Klappe geben oder eine anonyme Geburt wählen und jede Verantwortung abweisen

Sie können arbeiten oder nicht

Sie können Mutterschaft und Arbeit verbinden oder nicht

Welche Wahlmöglichkeit haben Väter?

Wenn sie als biologischer Vater oder als rechtlicher Vater feststehen, ist klar, dass sie das Kind über die Mutter und die Mutter selbst zu finanzieren haben – und das über die Steuerklasse 1, weil Vaterschaft vom Staat als teures Hobby gewertet wird, über das der Staat mitverdienen möchte.

Wie eine Mutter nach der Geburt sagen: Ich will damit nichts mehr zu tun haben, kann ein Vater nicht.

Ich kenne eine Mutter, die noch als Schülerin schwanger wurde und vor der Abschlussprüfung geboren hatte. Staatliche Programme sorgten dafür, dass sie Schule und Ausbildung fertigmachen konnte und dass sie ziemlich schnell Leiterin eines Kindergartens wurde. Ihr Mitschüler, der Vater des Kindes, landete in der Psychiatrie, weil er mit der Last, in Deutschland Vater zu werden, nicht klarkam.

Genau so viel Wahlfreiheit haben Väter.

Es muss der SPD klar werden, dass bei jeder kommenden Wahl Väter nicht mehr als Arbeitnehmer, sondern als Väter wählen werden. Das könnte dann die 10% ausmachen, die die SPD heute noch zuviel an Zustimmung in der Wählerschaft hat.

Was diese SPD sich in Sachen Gleichstellung von Frauen und Männern in der Familienrechtspolitik geleistet hat, ist so desaströs, dass Väter nicht mehr mitmachen werden:

ES REICHT!

Feststehenden nicht ehelichen leiblichen Vätern wird mit Randargumenten wie z.B. „durch Vergewaltigung entstandene Kinder“ immer noch das Gemeinsame Sorgerecht verweigert. Das heißt, sie werden immer noch nicht als Väter so behandelt wie Frauen als Mütter behandelt werden.

Die nur soziale Mutter in einer lesbischen Beziehung soll aber als Mitmutter das erhalten, was biologischen Vätern verweigert wird.

Allein schon das ist in der breiten Bevölkerung nicht mehr vermittelbar.

Wer solche menschenrechtswidrigen Entscheidungen als Politik verkaufen will, muss die Konsequenzen tragen:

WEG MIT DER SPD!

Mir liegt der Erlebnisbericht einer solchen „Mitmutter“ vor, die von der gebärenden Lesbe auf dieselbe brutale Tour entsorgt wurde wie ansonsten Väter. Wer weiß, dass dies kein Einzelfall ist, muss das, was uns die SPD zumutet, als die brutale menschenrechtswidrige politische Fehlsteuerung erkennen, die sie ist.

Am 14.03.2021 sind Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Genau an diesem Tag beginnt das einzige Mittel wirksam zu werden, das uns bleibt: Als Wählende diejenigen in die Verantwortung und in die Pflicht zu nehmen, die das organisieren, was als Folge von Regierungshandeln bei uns ankommt.

Um für diese Wahl valide Informationen zur Verfügung zu haben und auch den Kandidierenden der SPD eine faire Chance zu geben, schreibe ich die Kandidierenden der SPD für die Landtagswahl in BW an.

Eine Liste von 70 Kandidierenden ist dem Netz zu entnehmen.
Einige davon sind per Mail entweder nicht erreichbar oder deren Mailadresse ist mit vertretbarem Aufwand nicht ermittelbar. Diejenigen, die von uns gewählt werden wollen, müssen aber durch uns barrierefrei erreichbar sein.
Die Kandidierenden, die nicht barrierefrei erreichbar sind:

Brancazio                 Jasmina                Bodensee (67)
Kliche-Behnke       Dorothea            Tübingen (62)
Meßmer                  Sascha                  Stuttgart I (1)
Stumpf                     Torsten                Rottweil (53)
Treublut                   Christine              Tuttlingen-Donaueschingen (55)
Walter                      Stephan               Bretten (30)
Weschenmoser    Viviana                 Freudenstadt (45)

Diese müssen ausfallen. Eine Erreichbarkeit allein über Facebook genügt nicht.

Die restlichen 63 Kandidierenden erhalten folgendes Schreiben:

Sehr geehrte Kandidierende der SPD,

als Vertreter der von Familienrechtspolitik in unserem Land betroffenen Eltern wende ich mich heute an Sie als Kandidat/in zur Landtagswahl in Baden-Württemberg.

Wir wissen sehr wohl, dass das, was in der Fläche familienrechtspraktisch wirksam wird, nicht auf Landesebene, sondern auf Bundesebene entschieden wird, weil es in den Landtagen kein Pendant zum Familien- und Rechtsausschuss des Bundestages gibt.

Trotzdem ist für uns Eltern die Situation inzwischen so unerträglich geworden, dass wir zu Mitteln greifen müssen, die wir in den letzten Jahrzehnten nicht genutzt haben.

Im letzten Koalitionsvertrag auf Bundesebene wurde festgehalten, dass es im Familienrecht einen Reformstau gibt. Auf allen fachlichen Ebenen und seitens der Verbände wurde zu lange deutlich darauf hingewiesen. Die SPD-geführten Ministerien für Familie (BMFSFJ, das schon im Namen Männer zwischen 18 und 65 deutlich ausgrenzt) und Justiz brachten Initiativen in Gang (PETRA-Studie, Expertenausschüsse), die auch Ergebnisse erzielten.

Die PETRA-Studie wurde Ende April 2019 fertig abgegeben und verschwand im Tresor des BMFSFJ. Das war nicht mehr verwunderlich, nachdem schon vorher durch dieses Ministerium während dem Studienverlauf rein machtpolitisch ins Design der Studie eingegriffen wurde – am wissenschaftlichen Beirat vorbei. Allein schon damit wurde die Wissenschaftlichkeit dieser Studie ad absurdum geführt. Dass die fertige Studie nach fast zwei Jahren immer noch nicht vorliegt, ist ein weiterer politischer Skandal. Und dass die SPD behauptet, die Studie sei gar nicht fertig und müsste von einer bekennenden Kritikerin des Wechselmodells (Frau Walper) „fertiggestellt“ werden, lässt alle Betroffenen nur noch kopfschüttelnd zurück.

Selbstverständlich wird nach solchen Demonstrationen von Machtpolitik durch eine Partei die Forderung laut, dass diese Studie aus der Parteikasse der SPD zu bezahlen sei.

Die im BJM eingerichteten Fachausschüsse zur Erarbeitung von Vorschlägen für eine Familienrechtsreform haben ihre Arbeit beendet und ihre Vorschläge vorgelegt. Die SPD-Bundesjustizministerin Lambrecht erklärt aber danach, dass „die Zeit zu kurz“ sei und stoppt die Reform – nicht ohne vorher noch schnell den Vorschlag zu machen, dass „Mitmütter“ in einer lesbischen Partnerschaft, die mit dem Kind genetisch nichts zu tun haben, automatisch das Gemeinsame Sorgerecht erhalten sollen, das die SPD aber nicht ehelichen Vätern verweigert.

Auch hier wird die Forderung laut, dass alle Vorarbeit für diese gestoppte Reform aus der Parteikasse der SPD zu bezahlen sein müsse.

Und wir erinnern uns an den Satz im Grundsatzprogramm der SPD:

„Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“

Wir stellen fest, dass dieser Satz nicht nur geschrieben steht – er wird auch ohne jedes Fingerspitzengefühl rigoros und brutal machtpolitisch umgesetzt.

Wenn die SPD das „Patriarchale“ überwinden wollte, hätte sie wohl auch unsere Zustimmung. Pauschal das „Männliche“ überwinden zu wollen, ist aber im Kern menschenrechtswidrig. Und eben diese Menschenrechtswidrigkeit wird inzwischen von der SPD auf breiter Front in politisches Handeln umgesetzt. Würden wir propagieren, „die weibliche Gesellschaft“ überwinden zu wollen – es wäre interessant, die Reaktionen darauf zu untersuchen.

Von dieser Menschenrechtswidrigkeit im Residenzmodell sind inzwischen nicht nur Väter betroffen. Bis zu 10% Mütter erleben dieselbe Ausgrenzung bis zum erklärten und staatlich unterstützten Vernichtungswillen des jeweiligen Siegers in der residenzmodelltypischen Kürung des „besseren Elternteils“, und sie solidarisieren sich mit ausgegrenzten Vätern, Großeltern und sonstigen Verwandten. Die Anzahl der von diesem Desaster Betroffenen in BW dürfte inzwischen die Millionengrenze erreicht haben.

Nach den letzten skandalösen Vorgängen in den durch die SPD geleiteten Ministerien während der letzten Wahlperiode des Bundestages glauben wir nicht mehr an den immer wieder laut verkündeten Willen zu „Erneuerungen“. Wir handeln als Wähler und rufen unsere mit uns vernetzte Klientel auf, ihre Schwarmintelligenz zu nutzen.

Alle familienpolitischen Fehlleistungen der SPD in den letzten Jahren, die sich auf Familien nach einer Trennung beziehen, lassen für Betroffene das Fass überlaufen. Es kommt zur klaren Haltung:

ES REICHT!

Es wird kein ruhiges Ertragen mehr geben. Wir wehren uns endlich klar und mit allen demokratischen Mitteln. Wahlen sind dafür exakt die richtige Handlungsebene.

Gerade Väter, die bisher immer noch als Arbeitnehmer gewählt haben, rufen wir auf, jetzt nur noch als Väter zu wählen.

Dazu brauchen wir Ihr klares Statement.

Sie vertreten Ihre Partei bei uns.

Wir machen Sie mit verantwortlich für alles, was diese Partei entschieden hat, wofür sie sich entscheidet und wofür sie sich in Zukunft entscheiden wird – und natürlich für die Richtungsleitung einer sicher wieder laut propagierten weiteren Erneuerung.

Alle weiteren Handlungen der SPD sind auch an Ihre individuellen Überzeugungen gebunden.

In diesem Kontext haben wir einige Fragen an Sie und bitten zeitnah um Ihre Antwort:

  • Wie interpretieren Sie den Satz aus dem Grundsatzprogramm Ihrer Partei: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“?
  • Wie stehen Sie zu den familienrechtspolitischen Entscheidungen Ihrer Partei zur lange angekündigten Familienrechtsreform?
  • Wie sind Ihre persönlichen Haltungen zur Betreuung von Kindern nach einer Trennung?
  • Werden Sie nach einer für Sie erfolgreichen Wahl auch bundesweit dafür eintreten, dass sie SPD in Sachen Familienrechtspolitik und Gendergerechtigkeit ihre Haltung zumindest neu überprüft und ändert?

Ich bitte um Ihre zeitnahe Antwort an

Franzjoerg.Krieg@gmx.org

Ich kann verstehen, wenn Sie meinen, das sei nicht Ihr Thema.

Es ist aber genau das Thema, mit dem Ihre Partei am tiefsten und direktesten in die Familien und damit in die Keimzelle der Gesellschaft und in das intime Privatleben der Menschen eingreift. In diesem Kontext sind auch Sie dem Wähler gegenüber verpflichtet.

Ihre Antwort – oder Ihr Schweigen bzw. Ihre Nicht-Erreichbarkeit – wird von uns als Empfehlung weitergegeben werden.

In Besorgnis um die Schicksale von Kindern und Eltern in unserem Land

bedankt sich und grüßt

Krieg Franzjörg

Ich stehe gerne für den Dialog zur Verfügung.

Nutzen Sie gerne die Portale im Absenderfeld.

Das Schreiben ging am 01.02.2021 um 14.47 Uhr bei mir raus.

kahtrin.breitenbuecher@gmx.de  – Schreibfehler auf der Webseite
wahlkreisbuero.nik@t-online.de  – nicht erreichbar

Erste Antwort von Hans-Peter Storz, MdL“ info@hans-peter-storz.de:
„braucht meines Erachtens keine Antwort, ein Pöbler.“
Solche Vertreter brauchen wir nicht in unseren Parlamenten.

Zweite Antwort von mail@ksteinhuelbjoos-stuttgart.de:
„vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich verweise sie in dieser Frage an die Landtagskandidatin Sarah Schlösser. Ihr Schwerpunkt ist Familienpolitik. Sie kann Ihnen hier sicherlich kompetent weiterhelfen…“
Das ist zwar freundlich – ich habe aber jede kandidierende Person, die die SPD vertritt, um ihre persönliche Meinung gefragt. Ich wollte nicht „weitergeholfen“ haben. Ausweichen ist in dieser Situation politisch nicht tragbar.

Ich ließ meinem ersten Schreiben ein Zweites folgen:

10.02.2021

Sehr geehrte Kandidierende der SPD,

am 01.02.2021 erreichte Sie mein erstes Anschreiben, das Vätern in Baden-Württemberg Klarheit für eine Wahlentscheidung am 14.03.2021 bringen sollte.

Darin ging es um das Grundsatzprogramm der SPD und um bundesweite Haltungen und Entscheidungen Ihrer Partei in Sachen Familienpolitik und Gendergerechtigkeit, die alle WählerInnen unseres Landes betreffen und die Sie als Kandidierende der SPD auch diesen gegenüber zu vertreten und zu verantworten haben.

Ich habe bewusst erklärt, dass ein Delegieren dieser Positionen an die entsprechenden FachpolitikerInnen nicht genügt, sondern dass ich Sie in Ihrer persönlichen Verantwortung als Kandidierende der SPD anspreche.

Das wollte und konnte wohl nicht allgemein verstanden werden.

(Noch-)MdL Storz meinte, meine Aktion mit der Bemerkung: „ein Pöbler“ abtun zu können.

Damit wird er aber weder meinem Stil gerecht noch seiner Verantwortung oder dem Anspruch an seine kommunikativen Qualitäten als unser Vertreter in einem politischen Amt.

Meine Haltung und meine Fragen sind auch nicht so speziell und würden nur eine so kleine Schnittmenge in der Wählerschaft betreffen, dass man dies getrost ignorieren könnte.

Der Artikel in der FAZ vom 06.02.2021 hat auf fast einer ganzen Zeitungsseite unter dem Titel „Kampf ums Kindeswohl“ genau das angesprochen, was den Kernpunkt meines Anschreibens betraf. Und es war nicht die WELT, es war die FAZ, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrigließ. Gleichzeitig widmete sich der SPIEGEL denselben Defiziten der SPD.

Meinen Sie wirklich, dass ein Aussitzen dieser Themen deren Wirkung im Wahlkampf neutralisieren könnte?

Die Misandrie der SPD schafft natürlich Freiräume, die von Gegnern genutzt werden, was nichts weiter als logisch ist.

Dass ausgerechnet die AfD mit der Drucksache 19/26443 den Antrag stellt, ein Stipendium zur Erforschung von Männerdiskriminierung und Misandrie einzurichten, ist logische Folge der Genderapartheid der SPD.

Warum lassen sich ausgerechnet die Garanten vernünftiger Genderpolitik bei der Diskriminierung auf Grund des Geschlechtes erwischen?

Dass dies von den Gegnern genutzt wird, ist das Kleine Einmaleins der Politik.

Und das heißt nicht, dass dieses Thema eben „typisch rechts“ oder „antifeministisch“ oder „konservativ“ sei. Der Versuch, allem, was Männer berücksichtigt und in ihren Bedarfen sehen will, gerade durch die SPD und deren Institutionen (z.B. der FES) ein diskriminierendes Label aufkleben zu wollen, ist zwar egozentrisch verständlich, wird sich aber im Zeitablauf rächen, weil Diskriminierung eine solche ist und bleibt, egal, wie man sie situativ begründet.

Und eines ist sicher – wählende Männer werden zunehmend verstehen, was die Haltung der SPD mit ihnen persönlich zu tun hat. Bei Scheidungsraten von etwa 40% gibt es inzwischen viele Millionen negativ Betroffene, die irgendwann verstehen, dass gerade das Private in ihrem Lebensschicksal eben das Politische ist.

Dass dies zuerst die AfD verstanden hat, ist für mich wohl ähnlich unangenehm wie für Sie. Aber es entlarvt nicht die politische Verirrung der AfD, sondern die Menschenrechtswidrigkeit der SPD.

Ich wünsche mir, dass gerade Sie als Werbende für ein Wählervotum in ein politisches Amt Ihre Verantwortung erkennen, Haltung zeigen und Stellung beziehen.

Eben das war mein bisher wohl nicht verstandenes Anliegen.

In Besorgnis um das politische Geschehen im Land

grüßt

Franzjörg Krieg

22.02.2021

Knapp drei Wochen vor der Wahl möchte ich Vorschläge machen, wie die Kandidierenden der Koalitionsparteien SPD und CDU angeschrieben werden können. Ich mache sie als Wähler mitverantwortlich für das, was ihre Partei zu meinen Ungunsten in Berlin angerichtet hat.

Brief an Kandidierende der SPD für die Landtagswahlen

Sehr geehrte/r Herr/Frau ….

die bevorstehende Landtagswahl bereitet mir Probleme als Individuum, das von den Auswirkungen der Politik unmittelbar betroffen ist und nun als Wähler/in darauf reagieren kann, soll, darf oder gar muss.

Als Vater/Mutter bin ich direkt von dem betroffen, was die SPD als Inhaber des Bundesfamilienministeriums (das gar kein solches ist, weil schon im Namen Männer zwischen 18 und 65 ausgeschlossen sind) und des Bundesjustizministeriums in den letzten acht Jahren an kompletter Fehlleistung erbracht hat. In der ZEIT vom 06.02.2021 sind die katastrophalen Defizite des SPD-geführten BMFSFJ im Artikel „Kampf ums Kindeswohl“ aufgelistet. Den Fragen am Ende dieses Artikels schließe ich mich an.

Hinzu kommt, dass die Bundesjustizministerin Lambrecht (SPD) ihre Amtszeit mit dem Abbruch der in der Koalitionsvereinbarung festgeschriebenen Familienrechtsreform beendet und damit als Totalversagerin in die Geschichte eingehen wird.

Diese Fehlleistungen der SPD greifen flächendeckend und tief in die Familien und damit in die Basiszellen unserer Gesellschaft ein. Auch ich bin davon betroffen.

Ich mache jede Person für diese Fehlleistungen ihrer Partei verantwortlich, die sich als RepräsentantIn der SPD von mir in irgendein politisches Amt wählen lassen will.

Auch Sie stehen für die SPD zur Wahl.

Sie können mich dazu, Ihnen meine Stimme zu geben, nur dadurch überzeugen, dass sie sich der Last der Verantwortung für diese Fehlleistung bewusst sind und dass Sie öffentlich dafür stehen, Ihre Partei dafür auch verantwortlich zu machen.

Zum Beispiel wäre es logisch, dass die PETRA-Studie wegen Zerstörung ihrer Aussagekraft durch das machtpolitische Parteigebaren der SPD aus der Parteikasse zu bezahlen ist. Ebenso die durch die SPD-Ministerin abgebrochene Familienrechtsreform.

Ich werde in Zukunft nicht mehr als ArbeitnehmerIn wählen, sondern ausschließlich nur noch als Vater/Mutter.

Brief an Kandidierende der CDU für die Landtagswahlen

Sehr geehrte/r Herr/Frau ….

die bevorstehende Landtagswahl bereitet mir Probleme als Individuum, das von den Auswirkungen der Politik unmittelbar betroffen ist und nun als Wähler/in darauf reagieren kann, soll, darf oder gar muss.

Als Vater/Mutter bin ich direkt von dem betroffen, was die SPD als Inhaber des Bundesfamilienministeriums (das gar kein solches ist, weil schon im Namen Männer zwischen 18 und 65 ausgeschlossen sind) und des Bundesjustizministeriums in den letzten acht Jahren an kompletter Fehlleistung erbracht hat. In der ZEIT vom 06.02.2021 sind die katastrophalen Defizite des SPD-geführten BMFSFJ im Artikel „Kampf ums Kindeswohl“ aufgelistet. Den Fragen am Ende dieses Artikels schließe ich mich an.

Hinzu kommt, dass die Bundesjustizministerin Lambrecht (SPD) ihre Amtszeit mit dem Abbruch der in der Koalitionsvereinbarung festgeschriebenen Familienrechtsreform beendet und damit als Totalversagerin in die Geschichte eingehen wird.

Diese Fehlleistungen der SPD greifen flächendeckend und tief in die Familien und damit in die Basiszellen unserer Gesellschaft ein. Auch ich bin davon betroffen.

Ich mache jede Person für diese Fehlleistungen verantwortlich, die sich als RepräsentantIn der Regierungskoalition von mir in irgendein politisches Amt wählen lassen will.

Auch Sie stehen für die CDU zur Wahl.

Sie können mich dazu, Ihnen meine Stimme zu geben, nur dadurch überzeugen, dass sie sich als über die Regierungskoalition mitverantwortliche Person der Last der Verantwortung für diese Fehlleistung bewusst sind und dass Sie öffentlich dafür stehen, Ihre Partei dafür auch mitverantwortlich zu machen.

Warum hat der Koalitionspartner CDU diese krasse Fehlleistung der SPD einfach nur beobachtend mitgetragen und ist nicht eingeschritten?

Ich werde in Zukunft nicht mehr als ArbeitnehmerIn wählen, sondern ausschließlich nur noch als Vater/Mutter.

REAKTIONEN

Sehr geehrter Herr Krieg,

gestatten Sie mir eine kurze Anmerkung zu zwei Äußerungen:

Ich verstehe nicht, warum Männer zwischen 18 und 65 ausgeschlossen sein sollen von dem, was das BMFSFJ politisch umsetzt. Sind denn Männer in diesem Alter nicht auch Väter, Großväter, Stiefväter, Patchworkväter, Onkel, Brüder?

Und wenn ich als SPD-Politikerin in Haftung genommen werden soll für alles, was die SPD macht, müsste ich dann nicht im Umkehrschluss alles, was Väter jemals getan haben, allen anderen Vätern anlasten?

Was notwendig ist, und da gebe ich Ihnen Recht, Väter als Elternteile in der Politik stärker zu berücksichtigen.

Einiges dazu ist in den letzten Jahren, gerade auch im Bereich „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ dazu gekommen.

Jedoch werden sämtliche Entscheidungen des Ministeriums auch durch das Parlament und die jeweiligen Regierungsfraktionen getragen, so dass eine „Alleinhaftung“ einer Partei in aller Regel nicht gegeben ist.

Wenn wir von Familienrechtsreformen reden, dann wüsste ich schon auch einige gewaltige Stellschrauben, an denen noch gedreht werden könnte. Der Weg, hier für Sie und Ihren Verein weiterzukommen, führt auch über die von Ihnen gewählten Bundestagsabgeordneten, den Ihnen Ihre dann gewählten Landtagsabgeordneten auch ebnen können.

Auch wenn Sie mich nicht wählen können, möchte ich Ihnen auf Ihr Schreiben geantwortet haben.
Bleiben Sie und die Ihnen anvertrauten Kinder gesund!

Freundliche Grüße
Dr. Dorothee Schlegel

SPD-Landtagskandidatin für unseren Neckar-Odenwald-Kreis

Sehr geehrte Frau Dr. Schlegel,

ich schätze die von Ihnen signalisierte Verantwortung als Landtagswahlkandidatin und Ihre Antwort auf mein Schreiben in einer Zeit der doch sicher hohen Beanspruchung.

Ihre Antwort zeigt aber, dass Sie die von Ihren WählerInnen wahrgenommenen Signale der Politik nicht aufnehmen und in eine Rechtfertigungshaltung gehen, die als abweisend aufgenommen werden muss.

Im Detail:

1. BMFSFJ

Ich erinnere mich sehr genau an meine Schreiben an dieses reine Frauenministerium, die ich vor 10 bis 20 Jahren geschrieben habe und an die Textbausteine, die ich von ausschließlich meine Intentionen ignorierenden Frauen zurückerhalten habe. Alle sind dokumentiert und werden auch in einer Abhandlung zur Historie dieses Ministeriums von mir veröffentlicht werden.

In meinem ersten VÄTERKONGRESS 2008 stellten wir noch die Forderung, auch die Bedarfe von Männern wie in Österreich einzubeziehen. Das ist inzwischen geschehen. Mit dem BFM haben wir einen SPD-geführten (Martin Rosowski ist SPD) Geldempfänger des Bundesfrauenministeriums, der in allem, was er tut, von dem abhängig ist, was die Frauen in diesem Ministerium für gut finden. Ein dem dt. Frauenrat ebenbürtiges Gremium gibt es für Männer nicht.

Frauen haben in Deutschland die Definitionshoheit und die Geldverteilungsdirektive zu allem, was Chancengleichheit angeht.

Und nun zum Namen:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Warum reicht nicht Familie? Senioren, Frauen und Jugend gehören doch zur Familie.

Damit wird deutlich: Mit Senioren, Frauen und Jugend wird erläutert, was man unter Familie zu verstehen hat. Und es wird erklärt, was man nicht als zur Familie gehörig versteht.

Damit wird dieses Ministerium zum BMaaM, zum Ministerium für alle, außer für Männer zwischen 18 und 65.

Und:

Die Bundesfamilienministerin gefällt sich immer wieder darin, als Bundesfrauenministerin angesprochen zu werden und mit diesem Label in den Medien zu erscheinen.

Warum nicht auch als Bundesmännerministerin? Ganz einfach, weil sie das nicht ist. Weil das nicht zu den Aufgaben dieses Frauenministeriums gehört.

Ihre Stellungnahme dazu geht also an der Faktenlage glatt vorbei.

2. Haftung als SPD-Politikerin

Ja, ich nehme Sie persönlich in Haftung für den Satz im Grundsatzprogramm der SPD: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“.

Und ich habe erklärt, wie das seit vielen Jahren von der SPD dominierte Handeln des Bundesfrauenministeriums flächendeckend und tief in die Familien eingreift. Wenn ein von der SPD dominiertes Ministerium von existenzieller Bedeutung für die Menschen in diesem Land seit vielen Jahren Reformen an die Wand fährt, Steuergelder dadurch verschwendet, dass es in eine wissenschaftliche Studie machtpolitisch eingreift und mit ihrem Handeln Familienmitglieder separiert, Machtstrukturen durch Dysbalancen aufbaut und Elternteile gegeneinander ausspielt, begünstigt, dass Kindern menschenrechtswidrig ein Elternteil weitgehend entzogen wird und Elternteilen das Kind weitgehend entzogen wird – dann muss die gesamte Partei, die ein solches Handeln in ihrem Grundsatzprogramm mit einem jede Menschenwürde verletzenden Satz begründet, in Haftung genommen werden.

3. Haftung von Vätern für die Defizite einzelner Väter

Ja, genau das kenne ich.

Bei der Entscheidung des BVerfG vom 29.01.2003 zum Sorgerecht nicht ehelicher Väter, das 7 Jahre später nach der Ohrfeige durch den EGMR überstürzt korrigiert werden musste, weil dessen Menschenrechtswidrigkeit international entlarvt wurde, fiel der Satz: „Man kann doch einem Kerl wie dem Karnevalsprinzen, der am Schmutzigen Donnerstag backstage eine geneigte Gardetänzerin schwängert, nicht das Sorgerecht geben“. So funktionieren in Deutschland Begründungsstrategien eines BVerfG, was nach außen als blamabel wahrgenommen wird.

Und weil wir gerade beim Thema sind:

Das BVerfG hat 2010 dann sogar entschieden, dass FamilienrichterInnen in Deutschland ab sofort nicht ehelichen Vätern aufgrund einer gesetzlich nicht geregelten Situation das Gemeinsame Sorgerecht zusprechen können. Sie wussten genau, warum sie das machten: Sie waren sich sicher, dass die Politik mit der Aufgabe, Menschenrechtswidrigkeit in diesem Punkt in Deutschland abzuschaffen, überfordert sein wird. Sie hatten Recht damit: Die Änderung kam dann im Mai 2013 – fast 3 Jahre später! Die SPD hatte ihren gewichtigen Anteil daran.

Beim VÄTERKONGRESS 2011 hatten wir einen politischen Vertreter aus Berlin. Er erklärte uns, dass die Politik mit der Aufgabe überfordert sei und dass sie keine Lösung finden würden. Sie würden deshalb die RichterInnen beobachten, um Anhaltspunkte aus deren Gestaltungsaufgabe zu erhalten, wie diese mit einer gesetzlich nicht geregelten Situation umgehen würden. Das ist original Bananenrepublik Deutschland: Die Legislative ist überfordert und nimmt ihre Anregungen aus der Jurisdiktion.

Und alles ist weitgehend bestimmt von der SPD, die die männliche Gesellschaft überwinden will und deshalb dort mauert, wo Privilegien für Frauen und Mütter in Gefahr sein könnten – und immer auf Kosten von Männern, deren Belange mit Füßen getreten werden.

Es wird Zeit dafür, dass Männer nur noch als Väter wählen.

Wie wäre es, wenn Müttern generell das Sorgerecht vorenthalten werden würde, weil wir sie alle in Haftung nehmen für die Abertausende von Müttern, die ihre Kinder durch Umgangsboykott zu Halbwaisen gemacht haben und damit verantwortlich sind für eine Unzahl von delinquenten männlichen Jugendlichen, die in der Mehrheit vaterlos aufgewachsen sind?

Wie wäre es, wenn wir endlich auch 400 autonome Männerhäuser installieren, in die Väter mit ihren Kindern vor einer gewalttätigen Mutter flüchten können? Und wie wäre es, wenn wir allen Vätern das Signal geben würden, dass sie dieses Instrument hemmungslos und straflos missbrauchen können? Eine gefühlte Dominanz reicht ja…

Und seien Sie versichert, ich weiß, wovon ich rede.

3000 Einzelschicksale, alle schriftlich dokumentiert, 13.000 Anwesenheiten in meinen öffentlichen Beratungen, 600 Teilnahmen an Familiengerichtsverhandlungen in über 100 Familiengerichten – ich kann jede Äußerung von mir detailliert belegen. Und nicht nur mit „Einzelfällen“. Es gibt wohl kaum jemand, der in so vielfältiger Position so umfangreiche Erfahrungen gemacht hat. Und weil ich komplett dokumentiere, sind 20 Jahre Tätigkeit in allen Details zur Verfügung.

In Summe nochmals mein Dank für Ihre Reaktion!

Franzjörg Krieg

Sehr geehrte Frau Dr. Schlegel,

erst jetzt stellte ich fest, dass ich einen Punkt übersehen hatte.

4. Verantwortlichkeit der SPD als Partei

Sie schrieben:

„Jedoch werden sämtliche Entscheidungen des Ministeriums auch durch das Parlament und die jeweiligen Regierungsfraktionen getragen, so dass eine „Alleinhaftung“ einer Partei in aller Regel nicht gegeben ist.“

Sie missverstehen mich. Nein, ich meine nicht abgeschlossene Gesetzgebungsverfahren.

Ich meine allein das, was die beiden SPD-geführten Ministerien für Familie und Justiz in der letzten Legislaturperiode an die Wand gefahren haben. Und das, ohne das Dazutun irgendeines sonstigen Gremiums.

Die Familienrechtsreform steht im Koalitionsvertrag und wurde von SDP-Ministerin Lambrecht im August 2020 gestoppt – nicht ohne vorher den Vorschlag zu machen, rein soziale lesbische Mütter besser stellen zu wollen als jeden biologischen Vater. Diese Posse hat sich allein die SPD geleistet. Dafür sind 14% Wählervotum absolut nicht mehr angebracht. Und das kann auch durch nichts an Leistung in anderen Bereichen ausgeglichen werden. Die SPD hatte 8 Jahre Zeit, das abzuhaken und hat es bewusst in den Sand gesetzt.
Mitglieder des Expertengremiums, das die Vorschläge für die Reform erarbeitet hatte, können von den Ungeheuerlichkeiten berichten, die sich die SPD-Ministerien dabei geleistet hatten.

Und zu den machtpolitischen Unanständigkeiten, die sich das SPD-geführte BMFSFJ (BMaaM) geleistet hat, muss nur der Artikel in der FAZ vom 06.02.2021 gelesen werden.
Ich bin sicher, es wird vor der Bundestagswahl noch einiges mehr dazu in den Leitmedien zu sehen, zu hören und zu lesen geben.
Die WählerInnen haben ein Recht darauf, darüber informiert zu sein, wen bzw. was sie wählen.

Was will ich erreichen?

Ich habe 20 Jahre lang auf diesem Gebiet intensiv ehrenamtlich gearbeitet und ich habe Einsichten aus vielen Bereichen, in die wenige überhaupt Einblick erhalten. Ich war selbst schon im Bundesforum Männer und kenne die Protagonisten persönlich. Ich weiß, was hinter den Kulissen abgeht.

Ich habe kein Interesse daran, weitere 10 Jahre zu hoffen und freundlich zu sein.
Ich rechne ab. Und ich agiere dort, wo der Bürger allein effektiv werden kann: Bei der Wahl.
Ich handle dort, wo es für jede Partei ums Ganze geht.

Das müssen Sie nach 8 Jahren SPD-Führung in diesen beiden Ministerien verstehen:
Ich rufe einige Tausend Väter, zu denen ich direkten Kontakt habe, dazu auf, nicht mehr als Arbeitnehmer, sondern nur noch als Väter zu wählen und damit in ihrem jeweiligen Umkreis als Multiplikatoren zu fungieren.

Meine Artikel auf meinem Blog haben 4- bis 5-stellige Aufrufzahlen.
Und genau das nutze ich.

Das Schlimme dabei ist, dass jede Fehlleistung der SPD nichts weiter macht, als die AfD zu stärken. Das tut mir so weh wie Ihnen. Aber auch das macht aus einer Null-Nummer keine Glanzleistung.

Nochmals meine Anerkennung für Ihre Reaktion.
Das ist mehr als das, zu dem die überwiegende Mehrzahl Ihrer KollegInnen fähig ist.

Mit freundlichem Gruß
Franzjörg Krieg

Was meinte Goethe:
Ich schreibe einen langen Brief, denn ich habe keine Zeit, einen kurzen zu schreiben.